“Mrunio” wurde im Juli 2006 gegründet. Seit dem habe ich versucht die Gemeinden darauf hinzuweisen, dass streunende Hunde und Katzen ein ernsthaftes Problem sind, dem man sich sofort widmen muss. Leider kümmern sich die Gemeinden nicht um die Probleme mit den Tieren. Wenn überhaupt, dann nur um streunende Hunde aber nicht mit misshandelten Tieren. Katzen werden schlimmer als Ratten behandelt.
Im Augenblick hat die Stiftung etwas Unterstützung der Behörden. Leiden können sie nicht aktive in einem Projekt zum Schutz der Tiere mitwirken. Das Polnische Gesetz schreibt vor, das das „Anbieten von Hilfe für streunende Tiere und einfangen dieser ist eine Aufgabe der Gemeinden“ (und nicht der Kreise). In unserem Kreis gibt es 14 Gemeinden. Es ist unmöglich mit allen gemeinsam zu einer Übereinkunft zu kommen.
Ich habe mich entschlossen einen anderen Weg zu gehen. Es schien eine bessere Idee zu sein, einen Bürgermeister zu überzeugen, Leiter unseres Projektes zu werden. Der Bürgermeister von Kłodzko ist eine Führungspersönlichkeit, was es erleichtert Unterstützer zu finden und die Medien einzubeziehen. Am 1. Oktober 2007 haben der Bürgermeister von Kłodzko und ich ein Abkommen zur Zusammenarbeit im Bereich obdachlose Tiere geschlossen. Das heißt, die Gemeinde finanziert einen Teil meiner Arbeit mich um streunende Hunde zu kümmern. Ich konnte den Bürgermeister überzeugen ein vorläufiges Tierheim zu bauen. Weiterhin habe ich ein Netzwerk aus Pflege Familien gegründet. Das vorläufige Tierheim hat nur 5 Käfige. Ich habe einen Platz außerhalb der Stadt bekommen, um das permanente Heim mit 10 regulären und 4 isolations Käfigen zu bauen. Wir haben einen Freiwilligen für die Arbeit mit den Hunden vor Ort und das Geld, das Heim zu unterhalten, aber nicht das Geld um es zu bauen. Dieses kleine Heim würde lokal eine große Hilfe sein und ein Vorbild für andere Gemeinden.
Engagement für obdachlose Tiere ist nicht nur das Bauen von Tierheimen. Sie lösen nicht das Problem. Egal wie viele Heime wir bauen, sie werden früher oder später mit Hunde gefüllt sein. Es gibt nur beschränkte Mittel die Heime zu betreiben, so dass die Hunde schlechte Lebensbedingungen haben und weniger und weniger Chance auf eine Vermittlung in eine Familie haben. Zuerst muss die wachsende Population der streunenden Hunde durch Sterilisierung beschränkt werden. Es gibt keinen Mittel dafür und auch keinen Willen Mittel bereitzustellen. Ich bin sicher dass es aber möglich wäre, sobald jemand das Projekt startet. Wir könnten dies machen, sobald wir etwas Mittel zum Start bekommen. Wir müssten mindestens 1.000 Hunde in der Gemeinde sterilisieren. Es gibt 14 Gemeinden in dem Bezirk und 26 Bezirke im Landkreis. Ich kann die Kosten im Augenblick nicht berechnen.
Weiterhin ein Schulungsprogramm muss in Schulen, öffentlichen Bibliotheken, Gemeindezentren etc. Gestartet werden. Das Programm umfasst: Verantwortung für das eigene Haustier (zu viele Fälle von verlassenen Tieren; zu viele Fälle von misshandelten Tieren; schreckliches Leben von Kettenhunden; etc.); Hilfe für streunende Hunde und Katzen; Hilfe in einem zukünftigen Tierheim; Hilfsorganisationen unterstützen; Offenlegung von Tiermisshandlungen; Verstehen, das Sterilisierung nicht nur für streunende Hunde sondern für alle Hunde notwendig ist.
Ich habe schon ein Programm „Humanitärer Unterricht in Englisch“ in der Grundschule gestartet. Es gibt einen großen Willen das Kinder in Polen Englisch lernen, also habe ich mich entschieden dies zu nutzen und ein Kombiniertes Projekt – Englisch lernen mit dem Thema: Tiere – gestartet. Es gibt ein großes Interesse an dem Projekt und die Lehrer wollen es unterstützen. Es gab in einer überregionalen Zeitschrift einen Artikel über die Idee. Die Medien Unterstützung ist sehr hilfreich. Das Projekt startet im September.
Drittens: Förderung eines Adoptionsprogramms durch Medien und Websites.
- Bauen eines Tierheims
Tierheime sind keine endgültigen Heimat für heimatlose Tiere. Es ist ein temporärer Schultz, bis ein neues Heim gefunden ist. Heimat ist eine Familie und keine Familie sollte in einem Asyl leben.
Ein Grundstück für das Tierheim ist vom Bürgermeister bereitgestellt. Es ist in einer wundervollen Umgebung mit vielen Bäumen und Büschen und Wald drumherum.
- Das Heim soll einen großen Übungsplatz und Spielfläche für die Hunde haben.
- Die Katzen sollen frei leben. Es soll einen Schuppen mit mehreren Etagen geben mit Platz zum Verstecken und vielen Dingen zum Spielen. Es soll auch Baumhäuser geben für Katzen, die lieber alleine sind. Es wird einen besonderen Platz zum Essen geben.
- Ein wichtiger Platz ist der Empfang. Es soll ein großes Wohnzimmer und ein paar kleinere Räume mit Sesseln und Sofas sein, mit Spielzeuge für Kinder, Katzen und Hunde, einer kleinen Bibliothek. Katzen haben freien Zugang zu den Räumen. Es ist wichtig, dass die Katzen konstanten Kontakt mit Menschen haben. Sie spielen oder sitzen einfache auf dem Schoß der Leute, auf den Sesseln oder den Sofas. Auf Hund sollten dort sein, diese müssen aber sorgfältig ausgewählt sein.
- Ein Geschäft in der Nähe des Empfang
- Cafeteria.
- Und natürlich die üblichen Räume die ein Tierheim braucht.
Später wollen wir mit etwas Glück und Geld folgendes bauen:
- ein Tierhotel (um die Anzahl der Ausgesetzen Tiere in der Feriensaison zu verringern).
- eine Tierklink (wir müssen über 1,5 Stunden in die nächste Klink fahren; es ist ein Problem Ultraschall- oder Röntgenuntersuchungen in unserem Bezirk zu machen; Bluttests können gar nicht gemacht werden).
- ein Schulungs- und Trainingszentrum mit verschiedenen Konferenzräumen (für Verhaltensforscher, Freiwilligen Service und den humanitären Unterricht von Kindern...)
- ein Hunde Therapie Zentrum
Es soll nicht nur ein Tierheim werden sondern ein Komplex um die Lebensbedingungen von Tieren zu verbessern und sowie die Beziehung von Menschen, Katzen und Hunden zu fördern.
Sodass Menschen und Tiere glücklich zusammen leben.
